Strom, Wasser, Gas und Telefon können ausfallen, Straßen nicht passierbar sein. Ausgewählte Vorräte helfen, solche Notlagen, in denen man von Dienst- und Versorgungsleistungen abgeschnitten ist oder selbst nicht erreicht werden kann, zu überbrücken.
Sandsäcke, Pumpen und anderes Hilfsgerät müssen Sie selbst beschaffen. Denken Sie rechtzeitig an die Vorhaltung, denn dieses Material kann schnell vergriffen sein. Erkundigen Sie sich nach Bezugsquellen (Gelbe Seiten, Tiefbauamt, Baustoffhandel). Mit Kleinmengen (max. bis 10 Säcke) und in sehr begrenztem Umfang kann die Wasserwehr notfalls aushelfen. Pumpen werden grundsätzlich nicht zur Verfügung gestellt. Feuerwehr und Hilfs-organisationen benötigen ihre Ausrüstung selbst und können sie nicht ausleihen.
Hilfs- und Rettungsdienste können nicht überall gleichzeitig tätig sein und nicht wegen Kleinigkeiten kommen. Sorgen Sie dafür, dass Kleinkinder, kranke und pflegebedürftige Personen außerhalb des Gefahrenbereichs (Z.B. bei Verwandten, Freunden, sozialen Einrichtungen) untergebracht werden und Ihre Betreuung durch Ärzte/Pflegedienste sichergestellt ist. Überlegen Sie, ob ihnen Nachbarn helfen können oder ob Sie Ihrer Hilfe bedürfen. Denken Sie auch an Nutz- und Haustiere.
Muss man selbst sein Zuhause vorübergehend verlassen (Evakuieren), sollten Dokumente, warme Kleidung, Wolldecke, Rucksack u. a. bereitgehalten werden. Schnüren Sie Ihr persönliches Notgepäck. Schließen Sie Fenster und Türen. Schützen Sie, was Sie zurück lassen.